Von links: Felix Remuta, Carina Kröll, Glenn Trebing, Michelle Timm und Daniel Wörz , Foto: DTB

Vier Podestplätze für schwäbische Turnstars

die deutschen Turnerinnen und Turner beim International Gymnastics Competition in Japan.

Die deutschen Turnerinnen und Turner haben den International Gymnastics Competition im japanischen Aichi mit vier dritten Plätzen abgeschlossen. Michelle Timm (SC Berlin) schaffte sowohl am Schwebebalken als auch am Boden mit jeweils 12,333 Punkten den Sprung aufs Podest, wobei sie sich am zweiten Gerät den Platz mit ihrer Nationalteamkollegin Carina Kröll (TSV Berkheim) teilte. Auch für Felix Remuta (TSV Unterhaching) reichte es am Sprung für eine Medaille: Der deutsche Meister katapultierte sich mit seinen beiden Durchgängen, für die er 13,70 und 14,05 Punkte erhielt, und insgesamt 13,875 Zählern ebenfalls auf die unterste Stufe des Podiums.

Am ersten Tag des stark besetzten Wettbewerbs in Asien waren die DTB-Vertreter noch leer ausgegangen. Timm am Sprung mit 13,483 Punkten sowie Remuta mit 13,725 Punkten am Boden landeten als jeweils Vierte aber direkt hinter den Medaillengewinnern. Glenn Trebing (TSG Kassel-Niederzwehren) und Daniel Wörz (TG Böckingen) sammelten inmitten der hochkarätigen Konkurrenz in ihrem ersten Jahr bei den Aktiven nicht nur wichtige Erfahrungen. Der Nordhesse erreichte mit Platz fünf an den Ringen (12,975) sein bestes und ein sehr respektables Ergebnis, Wörz zeigte vor allem am Reck eine sehr gute Leistung, für die er 13,275 Punkte erhielt. Das bedeutete auch für ihn einen fünften Platz.  

Die Siege an den einzelnen Geräten gingen an die WM-Dritte Alexa Moreno aus Mexiko am Sprung (14,466), die frühere Welt- und Europameisterin Daria Spiridonowa aus Russland am Stufenbarren (14,60), Lai Pin Ju aus Taiwan am Schwebebalken (13,10) und die Japanerin Asuka Teramoto am Boden (14,55). Bei den Männern gewannen die Japaner Kenzo Shirai am Boden (15,30), Tomomasa Hasegawa am Pauschenpferd (15,175) sowie Kazuma Kaya am Barren (14,55). Der russische WM-Bronzemedaillengewinner Nikita Nagorni war an den Ringen (14,65) sowie am Reck (14,275) nicht zu schlagen. Außerdem stand der Koreaner Shin Jea Hwan am Sprung (14,20) ganz oben.

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