Turnier der Meister - Eli Seitz holt Gold

Beim Turnier der Meister in Cottbus holte Elisabeth Seitz am Wochenende die Goldmedaille am Stufenbarren und wurde sechste am Boden. Michelle Timm belegte im Sprungfinale einen starken vierten Platz. Marcel Nguyen, der ebenfalls mit Elisabeth und Michelle am Stützpunkt in Stuttgart trainiert, wurde Vierter an den Ringen und holte Bronze am Barren.

Am ersten Finaltag beim Turnier der Meister in Cottbus sicherte sich Elisabeth Seitz den Titel am Stufenbarren. In der ausverkauften Lausitz Arena glänzte die Stuttgarterin mit 14,900 Punkten und einer fehlerfreien Darbietung. Es war nach 2012 der zweite Titelgewinn für die 24-Jährige.

„Ich bin sehr happy. Die Quali lief mit Platz eins bereits sehr gut. Dass ich im Finale das Ganze noch mal bestätigen konnte, macht mich sehr froh und ist guter Abschluss für das gelungene Wettkampfjahr“, sagte Seitz, die die Chinesin Lyu knapp auf den zweiten Platz (14,866 Pkt.) verwies.

An den Ringen lieferte Marcel Nguyen ebenfalls eine tadellose Leistung ab. Der Münchner erzielte 14,500 Punkte und wurde damit Vierter. „Es war eine gute Übung, es fehlen ein wenig die Schwierigkeiten, aber daran werden wir arbeiten“, sagte Nguyens Heimcoach Valeri Belenki.  

Sehr achtbar schlug sich Michelle Timm, die am Sprungtisch beim elften Titelgewinn von Oksana Chusovitina einen guten vierten Platz errang. An den weiteren Geräten siegten Rok Klavora Boden Männer (SLO), Wan Junwen (CHN) Pauschenpferd, Igor Radivilov (UKR).

Andreas Bretschneider hat zum Abschluss am Sonntag Gold am Reck gewonnen. Der Chemnitzer sicherte sich damit bereits seinen vierten Titel in der Lausitz. Tosender Applaus kam auf als „Breti“ als letzter Turner des Feldes seinen Abgang punktgenau auf die Matte stellte. Drei hochwertige Flugelemente hatte er bis dahin in der ausverkauften Arena präsentiert, wenngleich er nicht sein volles Repertoire zeigte. „Ich habe eine etwas leichtere Übung gewählt, bei der ich mir recht sicher war, sie sauber durchzuturnen. Obwohl es mich schon gereizt hätte wieder volles Programm zu fahren“, sagte der 28-Jährige, der sein nach ihm benanntes Flugelement diesmal nicht turnte. 14,566 Punkte reichten, um die Konkurrenz auf die Plätze zu verweisen.

Ein weiterer Höhepunkt dieses letzten Wettkampftages stand direkt zu Beginn an: Das Finale am Schwebebalken mit der Weltmeisterin Pauline Schäfer sowie der Olympiasiegerin Sanne Wevers. Dass es kein reiner Zweikampf um den Sieg werden würde, deutete sich bereits in der Qualifikation an, als die Russin Kharenkova die beste Turnerin dieses Gerätes war. Im Finale war es dann die Chinesin Wang Cenyu, die auf dem zehn Zentimeter schmalen Balken mit 14,166 Zählern brillierte. Pauline Schäfers starke Übung samt Schäfersalto reichte da mit 14,000 Punkten „nur“ zu Rang zwei. Die Niederländerin Wevers verpasste aufgrund eines Sturzes beim Abgang sogar das Treppchen. „Ich kann mit meinem Ergebnis sehr gut leben, die Übung lief ziemlich gut. Manchmal ist die Konkurrenz eben besser“, sagte Schäfer.

Am Barren errang der Münchner Marcel Nguyen, der am Stützpunkt in Stuttgart trainiert, in einem sehr stark besetzten Finale den dritten Platz mit 15,133 Punkten. Lediglich der Chinese Tan Di und der ukrainische Olympiasieger Oleg Verniaiev waren einen Tick besser. Nguyens Teamkollege Ivan Rittschik kam mit 13,333 Zählern auf Platz fünf. Im Sprungfinale landete Felix Remuta mit zwei guten Sätzen und 14,316 Punkten ebenfalls auf einem fünften Rang. Am Boden der Frauen sicherte sich Schäfer mit Platz drei sogar die zweite Medaille an diesem Tag (13,500 Pkt.).

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